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Verkehrsuntersuchung


Verkehrsuntersuchung Hauptstraße

Wie bereits schon mehrfach mitgeteilt, wird der Bundesverkehrswegeplan voraussichtlich im Jahr 2015 fortgeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt besteht für die Stadt Spaichingen die Möglichkeit, eine Finanzierungszusage des Bundes für die Umgehungsstraße zu erhalten. Davon ausgehend, dass die Umgehungsstraße in den nächsten 10 Jahren voraussichtlich nicht gebaut werden kann, weil der Bund nicht die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt, muss man sich die Frage stellen, wie der Verkehr auf der Hauptstraße so geregelt werden kann, dass künftig ein geordneter Verkehrsabfluss möglich ist. Aus diesem Grund hat die Stadt Spaichingen ein Verkehrsplanungsbüro beauftragt, ein Verkehrskonzept für die Hauptstraße zu erstellen. Wichtig bei der Untersuchung war, dass der Verkehr möglichst sicher und leistungsfähig durch die Hauptstraße fließen soll. Zwei Knotenpunkte sind für die Verkehrsregelung bedeutsam. Zum einen die Verkehrsführung an der Einmündung Sallancher Straße und Hindenburgstraße und zum zweiten die Verkehrsführung am Kreuzungspunkt Angerstraße/Bahnhofstraße.


Einmündung Sallancherstraße und Hindenburgstraße

Folgende Maßnahmen sind abgestimmt und sollen zur Ausführung gebracht werden:

- Rechtsfahrgebot aus der Hindenburgstraße;
- Linksabbiegeverbot von der Hauptstraße in die Hindenburgstraße;
- Wegfall von vier Längsparkplätzen am westlichen Straßenrand;
- Erhalt der Aufstellfläche für Fußgänger und Radfahrer an der südlichen Furt;
- Änderung der Parkstandsanordnung südlich in Schrägaufstellung;
- Verbreiterung des Mittelteilers in der Sallancher Straße;
- Anordnung von zwei Zuflussspuren im Zuge der Hauptrichtungen mit Wegfall von Parkmöglichkeiten am östlichen Straßenrand;
- Veränderung der Radfahrerführung von Osten (Hindenburgstraße).

Für den Knotenpunkt Haupt-/ Hindenburg-/Sallancher Straße werden ein Signalisierungskonzept und eine Steuerung entwickelt, mit dem sich ein sicherer und leistungsfähiger Betrieb realisieren lässt. Verkehrsabhängige Sondermaßnahmen sind lediglich zur Verhinderung betrieblicher Störungen durch aufgestellte Rechtsein-/ und Linksabbieger von der Hindenburg- und die Sallancher Straße zu realisieren. Für die Fußgänger ergeben sich mit der Veränderung der Signalisierung verlängerte, aber akzeptable Wartezeiten. Die Umlaufzeiten sollen 80 Sekunden betragen.

Im Zusammenhang mit der angestrebten grünen Welle muss das Steuergerät an der Signalanlage Hauptstraße/Robert-Koch-Straße ergänzt werden. Hierfür fallen signaltechnische Planungs- und Umbaukosten am Steuergerät in Höhe von 10.000 Euro an.

In der Sallancher Straße ist die Randsteinführung zur Einmündung zur Sallancher Straße angrenzend zum Marktplatz neu zu gestalten. Die entlang der Hauptstraße befindlichen Längsparkplätze vor der Volksbank entfallen. Die gegenüberliegenden Parkplätze werden als Längsparkplätze im Bereich der früheren Busbucht neu angelegt. Die Kosten für die Tiefbauarbeiten an diesem Kreuzungspunkt belaufen sich auf 170.000 Euro. Die Kosten für die Signalisierung einschl. ÖPNV-Vorrangschaltung belaufen sich auf 75.000 Euro.

Einmündung Angerstraße/ Bahnhofstraße

Im Bereich der Einmündung der Angerstraße/Bahnhofstraße soll künftig aus Tuttlingen kommend das Linksabbiegen in die Bahnhofstraße untersagt werden. Von der Stadtmitte in Richtung Tuttlingen fahrend soll künftig das Linksabbiegen in die Andreas-Hofer-Straße aufgegeben werden. Für die gesamten Maßnahmen an der Bahnhofstraße fallen Kosten in Höhe von 215.000 Euro an. Die Gesamtmaßnahmen, die von dem Gutachter vorgeschlagen sind, belaufen sich auf insgesamt 480.000 Euro. Die Bundesrepublik Deutschland ist Eigentümer der Bundesstraße und hat insoweit die anteiligen Kosten zu übernehmen. Es wurden zahlreiche Gespräche mit dem Regierungspräsidium Freiburg geführt. Mit dem Regierungspräsidium ist vereinbart, dass die Stadt bis zum Jahresende einen Antrag auf Aufnahme der Gesamtmaßnahme in das Zuschussprogramm des Landes stellt. Nach den geführten Gesprächen kann die Stadtverwaltung mitteilen, dass die Maßnahme an der Sallancher Straße und die Maßnahme an der Bahnhofstraße in den beiden nächsten Jahren durchgeführt werden können. Die Kosten für die Maßnahmen, die notwendig sind für die Gehwege und für die ein- und ausführenden Straßen zur Hauptstraße, hat die Stadt zu tragen. Voraussichtlich sind dies zwischen 45 – 50 % der Gesamtkosten.
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